Qualifizierung (früh-)pädagogischer Fachkräfte für europabezogene Bildung
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Vielfalt (er-)lernen und erleben
Das Leben im heutigen und noch mehr im zukünftigen Europa stellt neue Anforderungen an Kinder und an deren professionelle ErzieherInnen. Die neue Generation soll sich in einem erweiterten Europa zurechtfinden, Mobilität über die Grenzen hinweg entwickeln und in anderen Ländern beruflichen Chancen ergreifen. Gleichzeitig müssen Kinder mit der multikulturellen Vielfalt im eigenen Lande umgehen können.
Fachkräfte in der Frühpädagogik wünschen sich einen Austausch über nationale Grenzen hinweg, um eine stetige Professionalisierung zu garantieren, aber auch um die gesellschaftliche Anerkennung des eigenen Berufsfeldes voranzutreiben.
Der Gedanke einer europäischen interkulturellen Bildung macht auch vor dem Kindergarten nicht halt.
Das Projekt „Lernen in und über Europa hinaus“ des Europahauses Aurich setzt an dieser Stelle an. In einer anderthalbjährigen Qualifizierung wird den TeilnehmerInnen in fünf Blockmodulen und sieben Arbeitstreffen ein breites und vertiefendes Wissen über Europakompetenz in der frühkindlichen Bildung vermittelt. Neben den theoretischen Grundlagen steht ein hoher Praxis-Bezug für den Ausbau der beruflichen Handlungskompetenz im Mittelpunkt.
Während der Qualifizierung erstellen die TeilnehmerInnen ein eigenes Portfolio zur Dokumentation mit Seminarunterlagen, Lernerfahrungen, Erkenntnissen und anderen Materialien. Zusätzlich wählen die TeilnehmerInnen eine Praxisaufgabe zum Thema.
Europabeauftragte/r in der frühkindlichen Bildung
Ergänzt werden sollen diese Aspekte im Rahmen einer Hospitation, um dort ‚Europa‘ persönlich zu erfahren, die Ansätze und Strukturen in der frühkindlichen Bildung anderer europäischer Staaten konkret zu erleben sowie den europäischen fachlichen Austausch (eu-ropäische Kindergartenpartnerschaften) über die Grenzen hinweg zu initiieren.
Starten wird die Qualifizierung Ende September 2009, sie endet Anfang 2011 mit der Übergabe der Zertifikate „Europabeauftragte/r in der frühkindlichen Bildung“.
Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Niedersachsen gefördert.
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